Hab mich mal ein bisschen erkundigt, wegen dem staendigen Stromausfall: Es ist ein Transformator kaputt gegangen, und da im Moment Ferien sind, sind natuerlich viele im Urlaub und es gibt nicht genug Personal um den zu reparieren. Das bedeutet, man muss uns hin und wieder den Strom abstellen :D Das Gleiche wurde mir auch wegen meinen Paekchen gesagt, die nicht angekommen sind: Im Moment sind alle im Urlaub, deshalb bleibt das ewig liegen, bis es verteilt wird... ;)
Also warten wir mal, bis die Leute sich genuegend erholt haben, um zur Arbeit zurueck zu kehren :D
Samstag, 23. Januar 2010
Donnerstag, 21. Januar 2010
Kaum ist das Wasserproblem einigermassen vorbei, geht es jetzt weiter mit der Elektrizitaet.... Fast jeden Tag wird uns seit neuestem fuer ein paar Stunden der Strom abgestellt - was besonders schoen ist, da ja dann auch die Ventilatoren und Klimaanlagen nicht mehr funktionieren ;) -, weil es irgendein Problem bei einer der Stellen gibt, die fuer die Elektrizitaet verantwortlich sind und dadurch 23% weniger Strom produziert wird. So ganz habe ich´s allerdings noch nicht verstanden ;)
Freitag, 15. Januar 2010
Und dann gings gleich wieder aufs Land........Diesmal habe ich Martha (die Oesterreicherin) und ihre Familie nach Los Aromos, ein anderes kleines Doerfchen, begleitet. Sie haben da ein Haus, in dem sie den ganzen Januar verbringen. Naja, viel zu sagen ist zu diesen Tagen eigentlich nicht, Campo halt, es gibt einen Pool, einen Fluss, wir sind spazieren gegangen, haben Karten gespielt und so weiter... ;) Ein paar Dinge gibt es aber doch zu erzaehlen...
An einem Tag haben wir fuer eine halbe Stunde Pferde ausgeliehen, ich wollte allerdings danach noch eine halbe Stunde verlaengern und weil Martha keine Lust mehr hatte, hat mich die Tochter von dem Verleiher begleitet... die wohnt ein paar Kilometer weiter in einer Kleinstadt und wir haben uns von Anfang an total gut verstanden und ich habe sie dann mit Martha am naechsten Tag auch noch mal besucht.... Sie hat super viel erzaehlt von sich und dem Leben auf dem Land und das ist einfach soo anders als in der Stadt... in dem Dorf (eigentlich ist es auch ne Stadt, hat 30 000 einwohner :P), in dem sie wohnt, wird zum Beispiel total zwischen schwarz und weiss unterschieden - ihre familie ist schwarz, also nicht so richtig schwarz, wie die Afrikaner, aber halt ziemlich dunkel, und es gibt superviele Drogen und solche Sachen... Maedchen, die mit dreizehn schwanger werden, oder Familien in denen die Frauen oder Kinder geschlagen werden und so... fuer sie schien das auch normal zu sein, ihre Probleme mit Schlaegereien zu loesen...... das war aber ein total nettes Maedchen, neunzehn jahre und sie selbst wuerde auch nie Drogen nehmen und hatte eigentlich ziemlich viele aehnliche Ansichten wie wir, war aber gleichzeitig auch einfach so anders durch die Hintergruende und die Lebenssituation und so... sie hat neun Geschwister, bzw ein paar Halbgeschwister, weil ihr Vater und ihre Mutter beide schon mit anderen Partnern Kinder hatten, sie laeuft immer zwei Stunden zur Schule, jetzt in den Ferien kommt sie jeden Tag mit ihrem
Vater nach Los Aromos, das kleine Doerfchen, um da eben Pferde an Touristen zu verleihen...... Es war irgendwie der Hammer, sie hat noch so viele andere Dinge erzaehlt, die ich jetzt gar nicht alle aufschreiben kann...
An einem anderen Tag sind wir nach Villa General de Belgrano gefahren, ein deutsches Dorf. Frueher nach dem Krieg haben sich da deutsche Fluechtlinge (teilweise Nazis, teilweise auch andere glaube ich) angesiedelt und eben ein typisch "deutsches" (man koennte eher sagen, typisch bayrisch oder oesterreichisch :P) Dorf aufgebaut. Heute ist es hauptsaechlich fuer Touristen, es gibt eine ganze Strasse nur mit Souvenirshops und so weiter, wo man Bierkruege, Flaggen und solche Dinge kaufen kann. Fuer uns war es ganz witzig, Martha hat sich zwischen den ganzen oesterreichisch gebauten Haeusern gleich heimisch gefuehlt, wir haben Apfelstrudel und Schwarzwaelderkirschtorte gegessen, Wahrsteiner gekauft und typische deutsche Weihnachtsplaetzchen. Wir sind dann auch zwei deutschen Frauen begegnet, die eine war noch recht jung, hat aber gesprochen wir eine 80-jaehrige, halt so ein altes deutsch, war ganz witzig. :)
An einem Tag haben wir fuer eine halbe Stunde Pferde ausgeliehen, ich wollte allerdings danach noch eine halbe Stunde verlaengern und weil Martha keine Lust mehr hatte, hat mich die Tochter von dem Verleiher begleitet... die wohnt ein paar Kilometer weiter in einer Kleinstadt und wir haben uns von Anfang an total gut verstanden und ich habe sie dann mit Martha am naechsten Tag auch noch mal besucht.... Sie hat super viel erzaehlt von sich und dem Leben auf dem Land und das ist einfach soo anders als in der Stadt... in dem Dorf (eigentlich ist es auch ne Stadt, hat 30 000 einwohner :P), in dem sie wohnt, wird zum Beispiel total zwischen schwarz und weiss unterschieden - ihre familie ist schwarz, also nicht so richtig schwarz, wie die Afrikaner, aber halt ziemlich dunkel, und es gibt superviele Drogen und solche Sachen... Maedchen, die mit dreizehn schwanger werden, oder Familien in denen die Frauen oder Kinder geschlagen werden und so... fuer sie schien das auch normal zu sein, ihre Probleme mit Schlaegereien zu loesen...... das war aber ein total nettes Maedchen, neunzehn jahre und sie selbst wuerde auch nie Drogen nehmen und hatte eigentlich ziemlich viele aehnliche Ansichten wie wir, war aber gleichzeitig auch einfach so anders durch die Hintergruende und die Lebenssituation und so... sie hat neun Geschwister, bzw ein paar Halbgeschwister, weil ihr Vater und ihre Mutter beide schon mit anderen Partnern Kinder hatten, sie laeuft immer zwei Stunden zur Schule, jetzt in den Ferien kommt sie jeden Tag mit ihrem
Vater nach Los Aromos, das kleine Doerfchen, um da eben Pferde an Touristen zu verleihen...... Es war irgendwie der Hammer, sie hat noch so viele andere Dinge erzaehlt, die ich jetzt gar nicht alle aufschreiben kann...
An einem anderen Tag sind wir nach Villa General de Belgrano gefahren, ein deutsches Dorf. Frueher nach dem Krieg haben sich da deutsche Fluechtlinge (teilweise Nazis, teilweise auch andere glaube ich) angesiedelt und eben ein typisch "deutsches" (man koennte eher sagen, typisch bayrisch oder oesterreichisch :P) Dorf aufgebaut. Heute ist es hauptsaechlich fuer Touristen, es gibt eine ganze Strasse nur mit Souvenirshops und so weiter, wo man Bierkruege, Flaggen und solche Dinge kaufen kann. Fuer uns war es ganz witzig, Martha hat sich zwischen den ganzen oesterreichisch gebauten Haeusern gleich heimisch gefuehlt, wir haben Apfelstrudel und Schwarzwaelderkirschtorte gegessen, Wahrsteiner gekauft und typische deutsche Weihnachtsplaetzchen. Wir sind dann auch zwei deutschen Frauen begegnet, die eine war noch recht jung, hat aber gesprochen wir eine 80-jaehrige, halt so ein altes deutsch, war ganz witzig. :)
Sonntag, 10. Januar 2010
Ein frohes neues Jahr erstmal, hat ja jetzt schon vor ein paar Tagen begonnen, eher schreiben konnte ich leider nicht, ich war die ganze letzte Woche nicht da.
Aber erstmal zu meinem Silvester hier, war vom Ablauf eigentlich genau gleich wie Weihnachten. Abends wurde mit der Familie gegessen, diesmal waren auch noch ein paar Freunde meiner Gastmama da, das heisst, wir waren ein paar mehr Leute als an Weihnachten. Um zwoelf wurde angestossen und es gab ein Feuerwerk, so wie in Deutschland auch, und danach hat sich jeder mit seinen Freunden getroffen, es gab Partys und so weiter. Ich bin mit meinen Freundinnen zu Fabi nach Hause gefahren, eigentlich wollten wir von dort aus weiter zu einer Party, aber es gab in der ganzen Stadt keine Taxis, die Fahrer hatten wohl an Silvester auch keine Lust zu arbeiten. ;) Also sind wir nur bei ihr zu Hause geblieben und haben dort gefeiert.
Am dritten Januar bin ich dann mit den Maedels nach Agua de Oro, ein kleines Dorf in den Huegeln Cordobas zu einem Landhaus von Vicky gefahren. Dort haben wir die letzte Woche verbracht und es war einfach nur super schoen. Wir waren 14 Maedchen, die Gruppe ist toll, ich fuehle mich super wohl mit ihnen und gehoere auch richtig dazu. Wir waren den ganzen Tag draussen, am Pool, am kleinen Fluesschen, haben Musik gehoert, Karten gespielt, Fotos gemacht, Téréré getrunken (kalter Mate mit Saft) und was man halt so fuer Moeglichkeiten hat in einem kleinen Bergdoerfchen ;)Gestern bin ich zurueckgekommen, einen Tag eher als die anderen, weil Martha Geburtstag hatte. Abends bin ich zum Essen zu ihr gegangen und danach mit ihr, ihrer Cousine und ihrem Bruder in die Disco gefahren. :)
Aber erstmal zu meinem Silvester hier, war vom Ablauf eigentlich genau gleich wie Weihnachten. Abends wurde mit der Familie gegessen, diesmal waren auch noch ein paar Freunde meiner Gastmama da, das heisst, wir waren ein paar mehr Leute als an Weihnachten. Um zwoelf wurde angestossen und es gab ein Feuerwerk, so wie in Deutschland auch, und danach hat sich jeder mit seinen Freunden getroffen, es gab Partys und so weiter. Ich bin mit meinen Freundinnen zu Fabi nach Hause gefahren, eigentlich wollten wir von dort aus weiter zu einer Party, aber es gab in der ganzen Stadt keine Taxis, die Fahrer hatten wohl an Silvester auch keine Lust zu arbeiten. ;) Also sind wir nur bei ihr zu Hause geblieben und haben dort gefeiert.
Am dritten Januar bin ich dann mit den Maedels nach Agua de Oro, ein kleines Dorf in den Huegeln Cordobas zu einem Landhaus von Vicky gefahren. Dort haben wir die letzte Woche verbracht und es war einfach nur super schoen. Wir waren 14 Maedchen, die Gruppe ist toll, ich fuehle mich super wohl mit ihnen und gehoere auch richtig dazu. Wir waren den ganzen Tag draussen, am Pool, am kleinen Fluesschen, haben Musik gehoert, Karten gespielt, Fotos gemacht, Téréré getrunken (kalter Mate mit Saft) und was man halt so fuer Moeglichkeiten hat in einem kleinen Bergdoerfchen ;)Gestern bin ich zurueckgekommen, einen Tag eher als die anderen, weil Martha Geburtstag hatte. Abends bin ich zum Essen zu ihr gegangen und danach mit ihr, ihrer Cousine und ihrem Bruder in die Disco gefahren. :)
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